Datenschutz
Das Wichtigste in vier Sätzen
- Der Lernfortschritt Ihres Kindes verlässt den Browser nicht. Er liegt lokal auf dem Gerät, nicht bei mir.
- Ich setze keine Cookies, binde keine Analyse- oder Werbedienste ein und lade keine Schriften von fremden Servern.
- Zu mir gelangt nur, was jemand aktiv in ein Formular tippt: auf zapilot.ch eine E-Mail-Adresse. In der App gibt es kein solches Formular.
- Vom Kind speichere ich nie mehr als den Vornamen – und den nur im Browser.
Verantwortlich
Stefan Keller, Meienfeldstrasse 42, 8645 Jona, Schweiz. Fragen zum Datenschutz gehen an info@zapilot.ch – dort antwortet dieselbe Person, die die Software gebaut hat.
Was im Browser bleibt und mich nie erreicht
Alles, was beim Üben entsteht, speichert ZAPilot im lokalen Speicher Ihres Browsers, unter Schlüsseln mit dem Präfix zapilot:. Diese Daten werden zu keinem Zeitpunkt an mich übertragen:
- Lernprofil – Vorname des Kindes, Schultyp, Prüfungsdatum, Tagesziel. Kein Nachname, keine E-Mail, kein Geburtsdatum.
- Versuchs-Log – welche Aufgabe wann mit welchem Ergebnis bearbeitet wurde. Daraus entstehen Wochenstreifen, Themen-Landkarte und Tagebuch.
- Laufende Prüfungen – die eingetippten Antworten in Standortbestimmung und Prüfungsarchiv. Antwortfelder sind freier Text; ein Kind kann dort theoretisch Beliebiges hineinschreiben, es bleibt trotzdem auf dem Gerät.
- Zugang – der eingelöste Freischaltcode, und falls Sie beim ZAP-Check auf zapilot.ch Ihre Adresse für die Termine hinterlassen haben, diese E-Mail-Adresse. In der App braucht die Standortbestimmung keine Adresse.
Eine Ausnahme gibt es: Wer einen Freischaltcode einlöst, bekommt im Browser eine zufällige Gerätekennung. Sie wird bei jeder Prüfung des Codes mitgeschickt, damit ich sehe, auf wie vielen Geräten ein Code genutzt wird. Sie entsteht erst beim Einlösen, sagt nichts über Person oder Gerät aus und geht nie an die Nutzungsmessung.
Löschen können Sie das jederzeit selbst: in den Browsereinstellungen die Websitedaten für zapilot.ch entfernen. Ich komme an diese Daten nicht heran und kann sie deshalb auch nicht für Sie löschen.
Was mich erreicht
Nur, was jemand in ein Formular eingibt. Vier Stellen gibt es, mehr nicht:
| Anlass | Daten | Wozu |
|---|---|---|
| ZAP-Check auf zapilot.ch: Termine bestellt (nicht in der App) | E-Mail-Adresse, Schultyp | Um Ihnen die wichtigen Termine rund um die Aufnahmeprüfung zu schicken |
| Freischaltcode eingelöst | Der Code, Zeitpunkt, die zufällige Gerätekennung | Um zu prüfen, ob er gültig ist, und zu erkennen, wenn ein Code auf ungewöhnlich vielen Geräten läuft |
| Kauf gestartet und abgeschlossen | Kennung des Zahlungsvorgangs, Betrag; nach der Zahlung die Kennung erneut, um den Code auf der Danke-Seite abzuholen | Um Zahlung und Freischaltcode zuzuordnen |
Diese Daten liegen als einfache Dateien auf dem Webserver, in einem Verzeichnis ausserhalb des öffentlich erreichbaren Bereichs – über das Web sind sie nicht abrufbar. Es gibt keine Datenbank und keinen externen Dienst dazwischen; kein Newsletter-Anbieter, kein CRM.
Die Android-App
Die App aus dem Google Play Store enthält die Übungsteile von zapilot.ch und behandelt Daten gleich: Lernprofil, Fortschritt und Antworten liegen im Speicher der App auf Ihrem Gerät und erreichen mich nie. Der Speicher der App ist vom Browser getrennt – ein Profil auf zapilot.ch erscheint nicht in der App und umgekehrt.
Sicherung durch Android. Ist auf dem Gerät die Sicherung im Google-Konto eingeschaltet, kann Android die Daten der App dorthin sichern – so bleiben Lernprofil und Fortschritt bei einem neuen Handy erhalten. Die Sicherung ist eine Funktion von Android und Google, nicht von ZAPilot; ich habe keinen Zugriff darauf. Wer das nicht möchte, schaltet die Sicherung in den Einstellungen des Geräts aus. Wer die App löscht, löscht ihre Daten auf dem Gerät.
Die App verlangt den Zugang zum Internet und – nur wenn Sie die tägliche Erinnerung einschalten – die Erlaubnis, Benachrichtigungen zu zeigen. Die Erinnerung plant das Gerät selbst; dabei geht nichts an mich. Keine Kamera, kein Standort, keine Kontakte. Nutzungsmessung und Freischaltcode funktionieren wie auf der Website; in der Messung steht bei Aufrufen aus der App zusätzlich «App».
Käufe in der App laufen über Google Play. Zahlungsdaten geben Sie bei Google ein; ich sehe sie nie. Von Google erfahre ich die Kennung des Kaufs, was gekauft wurde, ob das Abo in den Gratis-Tagen, bezahlt, verlängert, gekündigt oder erstattet ist, und bis wann es gilt – damit schalte ich den Zugang frei und sperre ihn bei einer Erstattung. Anbieter ist Google Ireland Limited, Dublin; Daten können in die USA gelangen. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.
Den Download der App und die Nutzung des Play Stores verarbeitet Google in eigener Verantwortung.
Die iOS-App
Die App aus dem App Store ist dieselbe wie die Android-App und behandelt Daten gleich: Lernprofil, Fortschritt und Antworten liegen im Speicher der App auf dem Gerät und erreichen mich nie. Berechtigungen, Erinnerung, Nutzungsmessung und Freischaltcode funktionieren wie oben beschrieben.
Sicherung durch iOS. Ist auf dem Gerät das iCloud-Backup eingeschaltet, sichert iOS die Daten der App mit. Das geschieht zwischen dem Gerät und Apple, nicht bei ZAPilot; ich habe keinen Zugriff darauf.
Käufe in der iOS-App laufen über den App Store. Zahlungsdaten geben Sie bei Apple ein; ich sehe sie nie. Von Apple erfahre ich die Nummer des Kaufs, was gekauft wurde, ob das Abo in den Gratis-Tagen ist, bis wann es läuft und ob ein Kauf erstattet wurde – damit schalte ich den Zugang frei und sperre ihn bei einer Erstattung. Anbieter ist Apple Distribution International Ltd., Cork, Irland; Daten können in die USA gelangen. Es gilt die Datenschutzerklärung von Apple.
Den Download der App und die Nutzung des App Stores verarbeitet Apple in eigener Verantwortung.
Die Nutzungsmessung – ohne Wiedererkennung
Um zu sehen, welche Seiten überhaupt gebraucht werden, zählt ZAPilot einige Ereignisse mit: welche Seite, welches Ereignis, Datum und Uhrzeit auf die Minute genau. Nicht gespeichert werden IP-Adresse, Browserkennung (User-Agent) und Herkunftsseite. Es wird auch nichts im Browser abgelegt, das Wiedererkennung erlauben würde. Zwei Aufrufe derselben Person lassen sich damit nicht verbinden.
Zahlungen
Bezahlt wird über Stripe. Die Zahlungsseite gehört Stripe, nicht mir: Kartennummer, Adresse und Zahlungsdaten geben Sie dort ein, und ich bekomme sie nie zu sehen. Von Stripe erfahre ich, dass eine Zahlung eingegangen ist, den Betrag und die E-Mail-Adresse, der ich den Freischaltcode zuordne. Wird eine Zahlung zurückerstattet, erfahre ich auch das und sperre den Code. Käufe in den Apps laufen nicht über Stripe, sondern über den App Store oder Google Play – siehe die beiden Abschnitte zu den Apps oben.
Stripe ist Stripe Payments Europe Ltd. mit Sitz in Irland; der Konzern hat seinen Hauptsitz in den USA, weshalb Daten dorthin gelangen können. Es gilt die Datenschutzerklärung von Stripe.
Hosting und Server-Protokolle
ZAPilot läuft beim Hosting-Anbieter Hostinger; die Server stehen in Deutschland. Wie jeder Webserver protokolliert er die Zugriffe technisch mit – dazu gehört in der Regel die IP-Adresse. Diese Protokolle entstehen beim Anbieter, nicht in meiner Anwendung; ich werte sie nicht aus und führe sie mit nichts zusammen. Auch die Mailkästen von zapilot.ch liegen bei Hostinger.
Keine fremden Inhalte auf der Seite
Es sind keine Schriften von Google, keine Karten, keine Videos, keine Social-Media- Bausteine und keine Werbenetzwerke eingebunden. Alle Schriftdateien liegen auf meinem eigenen Server. Die einzige fremde Adresse, die überhaupt aufgerufen werden kann, ist zh.ch – und nur, wenn Sie selbst auf eine Originalprüfung klicken. Diese Links sind so gesetzt, dass keine Herkunftsangabe mitgeht.
Daten von Kindern
Zielgruppe der Kaufentscheidung sind Eltern; geübt wird vom Kind. Deshalb ist das Lernprofil bewusst so schmal: Vorname, Schultyp, Prüfungsdatum – und es verlässt das Gerät nicht. Die E-Mail-Adressen, die bei mir ankommen, sind die der Eltern. Wo zapilot.ch nach einer E-Mail-Adresse fragt, ist die eines Elternteils gemeint. Die App fragt nach keiner.
Meldet jemand aus der App oder von zapilot.ch einen Fehler in einer Aufgabe per Mail, sehe ich die Absenderadresse und die Nachricht; ich nutze sie nur, um den Fehler zu beheben und zu antworten, und lösche sie danach.
Wie lange ich etwas behalte
- E-Mail-Adressen aus dem ZAP-Check: bis zum Ende der Prüfungssaison, in der sie eingegangen sind, oder bis Sie widersprechen.
- Kauf- und Einlösungsprotokoll: zehn Jahre, weil das Geschäftsbücher sind (Art. 958f OR).
- Ereigniszählung: zwölf Monate.
- Gerätekennungen: bis zum Ende der Prüfungssaison, für die der Code gilt.
Ihre Rechte
Nach dem revidierten Datenschutzgesetz (revDSG) können Sie Auskunft verlangen, Berichtigung, Löschung und die Herausgabe Ihrer Daten in einem gängigen Format; Sie können einer Bearbeitung widersprechen. Eine Zeile an info@zapilot.ch genügt, ohne Formular und ohne Begründung. Ich antworte innert 30 Tagen.
Wenn Sie finden, dass ich etwas falsch mache, können Sie sich an den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten wenden.
Sicherheit
Die Verbindung ist durchgehend verschlüsselt (HTTPS). Eingereichte Aufsätze und E-Mail-Adressen liegen ausserhalb des über das Web erreichbaren Verzeichnisses. Zugriff hat nur der Anbieter. Eine absolute Sicherheit kann niemand versprechen – deshalb erhebe ich von vornherein so wenig wie möglich: Was nicht da ist, kann nicht verloren gehen.
Änderungen
Wenn ZAPilot neue Funktionen bekommt, die Daten betreffen, ändert sich diese Seite mit – vor der Freischaltung, nicht danach. Das Datum unten sagt, wann zuletzt.
Stand: 3. Oktober 2026