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Aufnahmeprüfung · Kanton Zürich

Die Aufnahmeprüfung vorbereiten

Die Prüfung ist im März, die Vorbereitung beginnt besser im Herbst. Was geprüft wird, wie man die Monate einteilt und worauf es in Mathematik und Deutsch ankommt.

Was geprüft wird

Deutsch und Mathematik, schriftlich, an einem Tag: Sprachbetrachtung mit Textverständnis (45 Minuten), Mathematik (90 Minuten) und ein Aufsatz (90 Minuten). Mathematik zählt die Hälfte der Prüfungsnote, die beiden Deutschteile je ein Viertel.

Die Handelsmittelschule schreibt die ZAP 2 am Montag, 8. März 2027, Fachmittelschule und Berufsmaturität 1 schreiben dieselbe ZAP 3 am Mittwoch, 10. März 2027, die Berufsmaturität 2 am Samstag, 20. März 2027. Wer sich auf die Fachmittelschule vorbereitet, bereitet sich also auch auf die BM 1 vor.

Ein Zeitplan bis März

  1. September bis Dezember

    Lücken finden und schliessen

    Zuerst eine Standortbestimmung unter Zeit, damit sichtbar wird, welche Themen fehlen — nicht die, die sich unsicher anfühlen, sondern die, bei denen Punkte verloren gehen. Dann regelmässig und kurz üben: Zwanzig Minuten an fünf Tagen bringen mehr als zwei Stunden am Sonntag.

  2. Januar

    Anmelden und alte Prüfungen lösen

    Die Anmeldung ist 1. Januar bis 10. Februar 2027 offen, online beim Kanton. Jetzt kommen die Originalprüfungen der letzten Jahre dazu: auf Papier, mit der echten Prüfungszeit, danach selbst korrigiert. Wer eine Prüfung unter Zeit geschrieben hat, weiss, wie sich neunzig Minuten Mathematik anfühlen.

  3. Februar

    Unter Prüfungsbedingungen

    Einmal pro Woche eine ganze Prüfung am Stück, am besten zur selben Uhrzeit wie am Prüfungstag. Dazwischen nur noch die Themen, die in den Probeprüfungen Punkte gekostet haben. Und mindestens zwei Aufsätze schreiben, die jemand anderes liest.

  4. Die letzten Tage

    Nichts Neues mehr

    Keine neuen Themen, sondern Fehler aus den Probeprüfungen noch einmal ansehen. Den Weg zur Schule kennen, Schreibzeug und Geodreieck bereitlegen, genug schlafen.

Mathematik: die Hälfte der Note

Mathematik zählt so viel wie beide Deutschteile zusammen. Die Aufgaben folgen Jahr für Jahr einem ähnlichen Bauplan — dieselben Themen an ähnlicher Stelle. Deshalb lohnen sich die alten Prüfungen mehr als jedes Lehrbuch: Der Kanton veröffentlicht sie mit Lösungen, und im Prüfungsarchiv lassen sie sich lösen und automatisch korrigieren. Wichtig beim Üben ist weniger die Menge als der Lösungsweg: Wer aufschreibt, wie er gerechnet hat, kann auch bei einem Rechenfehler noch Teilpunkte bekommen — so sehen es die Korrekturschemata des Kantons vor.

Deutsch: Sprachbetrachtung und Aufsatz

Die Sprachbetrachtung prüft Grammatik, Wortschatz und Textverständnis — Satzglieder, Fälle, Zeitformen, Kommas, Aussagen zu einem Text als richtig oder falsch beurteilen. Das lässt sich gut allein üben, weil jede Antwort eindeutig richtig oder falsch ist.

Beim Aufsatz ist das anders. Wer schreibt, sieht die eigenen Schwächen kaum: den fehlenden roten Faden, den Schluss, der nichts mehr sagt. Deshalb braucht der Aufsatz Rückmeldung von jemandem, der ihn liest — eine Lehrperson, ein Elternteil mit Zeit oder ein Aufsatztraining. Vor der Prüfung mehrere Aufsätze unter Zeit zu schreiben, ist wichtiger als Aufsatzregeln auswendig zu lernen.

Die Vornote nicht vergessen

Bei BM 1, FMS und HMS zählen die Zeugnisnoten zur Hälfte mit, wenn alle nötigen Noten vorliegen: Dann braucht es die Gesamtnote 4.5 aus Prüfung und Zeugnis, ohne Vornote 4.25 in der Prüfung allein. Die BM 2 hat keine Vornote. Wer seine Vornote kennt, weiss, welche Prüfungsnote reicht — der Notenrechner rechnet es aus.

Für die Handelsmittelschule kann man schon aus der 2. Sekundarklasse antreten und hat damit zwei Versuche. Wer nicht besteht, kann sich im nächsten Jahr wieder anmelden.

Weiter

Quellen: Kanton Zürich — Prüfung Berufsmaturitätsschule · Kanton Zürich — Prüfung Fachmittelschule · Kanton Zürich — Prüfung Handelsmittelschule, abgerufen am 8. September 2026. ZAPilot ist ein unabhängiges Angebot; verbindlich sind die Angaben des Kantons.